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Deine Haut isst mit

März 22, 2020
Reste sind das Allerbeste!
März 22, 2020
 

Warum gesunde Haut durch den Magen geht.

Der Blick in den Spiegel lässt uns manchmal ernüchtert zurückweichen. Grinsen dir morgens beim Blick in den Spiegel schon die ersten Pickel entgegen? Gut positioniert neben Mitessern? Eingebettet in einer blassen, fahlen Gesichtshaut? Dein Gesichtsausdruck wirkt müde? Deine Fingernägel sehen aus, wie von Mäusezähnchen angenagt und die Haare könnten auch etwas mehr Glanz vertragen? Dann sinkt der Gute-Laune-Pegel auf den Tiefpunkt. Besonders, wenn ein wichtiger Termin oder ein Date ansteht. Hier erfährst du, was schlecht für deine Haut ist und was ihr gut tut. Welche Aufgaben sie übernimmt und welche Rolle die Ernährung für ein strahlendes Aussehen spielt. Du selbst hast den Schlüssel für ein gesunde Haut in der Hand.

Was strapaziert deine Haut?

Unser Erscheinungsbild spiegelt unsere Lebensweise wider. Nicht nur mangelnder Schlaf und ein stressiger Alltag zeigen sich in unserem Gesicht. Es gibt auch Gewohnheiten die deine Haut auf Dauer strapazieren und sich in einem faltigen und müden Aussehen zeigen.

4 Stressfaktoren für Deine Haut

SONNEN

RAUCHEN

ALKOHOL TRINKEN

EINSEITIGE ERNÄHRUNG

Ausgiebige Sonnenbäder, regelmäßiges Rauchen und häufiger Alkoholkonsum lassen deine Haut schneller altern. Wobei die Sonne nicht nur für runzlige Haut sorgt, sondern auch Hautkrebs verursachen kann. Deswegen ist die Sonnencreme so wichtig. Auch die Jagd nach den neusten Diäten, um mal kurz abzunehmen, lässt sich irgendwann im Gesicht ablesen

Wer Probleme mit Pickeln hat, ist immer auf der Suche nach dem Übeltäter. Die Ursachen für die Entstehung von Pickeln sind vielfältig. Zum einen sind es hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät. Zum anderen stehen Zucker, Milch und Transfette im Verdacht an der Entstehung von Pickeln beteiligt zu sein. Transfette sind vor allem in Backwaren, Fertigprodukten und frittierten Kartoffelprodukten (Pommes, Chips) enthalten. Wissenschaftliche Belege gibt es dafür nicht. Ob Süßigkeiten, Milch und Milchprodukte oder fettiges Essen für Deine Hautunreinheiten verantwortlich sind, ist individuell. Du kannst eine Zeitlang das Lebensmittel weglassen und dadurch herausfinden, ob eine Veränderung eintritt.

Tipp: Zum Abklären von allergischen Reaktionen auf Lebensmittel, Hautcreme, Kosmetik und Medikamente bitte den Hautarzt aufsuchen.

Wie ist deine Haut aufgebaut und wie funktioniert sie?

3 Schichten umhüllen Deinen Körper:

Epidermis: Oberhaut mit Hornschicht

  • schützt vor Sonne, Wasser und Kälte

  • schützt vor Umwelteinflüssen

Lederhaut mit Haarwurzeln

  • sorgt für Festigkeit und Elastizität durch Kollagen- und Bindegewebsfasernschützt vor Sonne, Wasser und Kälte

  • fetten Haut und Haar durch Talgdrüsen

  • töten Krankheitserreger durch das Sekret der Schweißdrüsen

  • kühlt den Körper durch Verdunsten

  • versorgt die Haut mit Nährstoffen

Unterhautgewebe

  • speichert Wasser und Fett

  • polstert gegen Druck ab

Die Haut ist mit knapp 2 qm unser größtes Organ, ihre Fläche so groß wie ein Strandhandtuch. Haare und Nägel gehören auch zur Haut und werden Hautanhangsgebilde genannt. Sie schützt vor äußeren Einflüssen, reguliert die Körpertemperatur und bewahrt vor dem Austrocknen. Außerdem ist sie als Sinnesorgan für Fühlen und Tasten zuständig. Als Seismograph zeigt sie unser seelisches Befinden. Das kann sich in hektischen roten Flecken, angstvoller Blässe oder auch in nassgeschwitzter Kleidung äußern.

Wenn du wissen willst, welche Nährstoffe deine Haut bei ihren Aufgaben unterstützen, dann schau vorbei im Teil 2 "Welche Nährstoffe braucht deine Haut? ". Dieser Beitrag erscheint am 05.04.2020.

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